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8 Tipps für sicheres Gassigehen im Dunkeln

Das Gassigehen mit deinem Hund kann im Dunkeln schon mal gefährlich werden. Die schlechten Sichtverhältnisse sind nicht nur unheimlich, sondern erhöhen auch das Unfallrisiko. Autos, Radfahrer, Hindernisse am Weg und eben auch Spaziergänger mit Hund können leicht übersehen werden. Mit unseren 8 Tipps für sicheres Gassigehen im Dunkeln zeigen wir dir, wie du die Zweisamkeit mit deinem Vierbeiner auch im Dunkeln genießen kannst.

1. Erhöhe die Sichtbarkeit von dir und deinem Hund.

Damit Autofahrer, Radfahrer und andere Spaziergänger dich nicht übersehen, solltest du dich richtige Kleidung wählen. Trage deshalb am besten helle Kleidung mit vielen Reflektoren. Außerdem sind Taschen- und Stirnlampen sehr zu empfehlen, damit du nicht nur von anderen rechtzeitig bemerkt wirst, sondern auch selbst den Weg und deinen Hund besser erkennen kannst. Um die Sichtbarkeit deines Hundes zu verbessern, solltest du ihm ein Leuchthalsband oder ein reflektierendes Halsband, Halstuch oder Geschirr anlegen. Mit einer Leine mit Reflektorstreifen verringerst du das Stolperrisiko. Wenn dein Hund langhaarig ist, wähle große Reflektoren, die nicht so schnell von seinem Fell überdeckt werden können. Benutze lieber keine blinkenden Halsbänder, da diese deinen Hund zu sehr irritieren oder seine Sicht stören können. Für alle genannten Accessoires gilt aber: gewöhne deinen Hund langsam und behutsam an das Equipment!
Dieser Tipp ist bei Regen, Schnee und Nebel besonders wichtig.

2. Leine deinen Hund an.

Lass deinen Hund im Dunkeln nicht frei laufen und halte ihn lieber an der kurzen Leine. Hunde sehen zwar viel besser als Menschen, doch auch sie können Angst im Dunkeln bekommen und andere Menschen oder Gegenstände plötzlich als Bedrohung wahrnehmen. Das Verhalten deines Hundes ist in der Dunkelheit weniger vorhersehbar, da er auf etwas in weiter Ferne reagieren könnte, von dem du noch gar nichts ahnst. Außerdem bemerkt dein Vierbeiner die Unsicherheit des Frauchens oder Herrchens und könnte selbst ängstlich werden oder versuchen, dich zu beschützen. Leine also deinen Hund besser an und vermeide so, dass dein Hund wegläuft oder auf andere Menschen zustürmt. Deshalb solltest du auch noch etwas mehr Abstand als gewöhnlich von entgegenkommenden Personen halten.

3. Nimm deinem Hund die Angst vor der Dunkelheit.

Gewöhne deinen Hund am besten schon als Welpe an das Gassigehen im Dunkeln. Um ihm die Angst vor der Dunkelheit zu nehmen, solltest du anfangs erstmal nur kleine Runden gehen. Wähle dafür aber Wege, die er schon gut kennt und probiere neue Strecken nur bei Tageslicht aus! Nach und nach kannst du dann größere Runden gehen. Strahle dabei Ruhe und Gelassenheit aus - das überträgt sich auch auf deinen Hund. Belohne ihn mit Leckereien, wenn er eine gruselige Situation gut gemeistert hat.

4. Beobachte deinen Hund aufmerksam.

Beobachte deinen Vierbeiner aufmerksam. So kannst du am schnellsten reagieren, wenn dein Hund sich anders verhält oder Angst bekommt. Lobe ihn regelmäßig für sein gutes Verhalten.

5. Wähle eine sichere Route.

Das Gassigehen im Dunkeln ist nur halb so gruselig, wenn du eine beleuchtete Strecke wählst. Solltest du nicht direkt an einer beleuchteten Strecke wohnen, könntest du auch mit dem Auto dorthin fahren. Falls du Straßen ohne Gehweg nicht meiden kannst, laufe am besten entgegen der Fahrtrichtung und führe deinen Hund auf der von der Straße abgewandten Seite, um eure Sicherheit zu erhöhen.

6. Nutze einen GPS-Tracker für deinen Hund.

Du möchtest deinen Hund doch mal von der Leine lassen? Dann solltest du einen GPS-Tracker benutzen. Du kannst dann jederzeit nachschauen, wo sich dein Hund befindet, wenn du ihn mal aus den Augen verloren hast. Außerdem kannst du bei vielen Geräten einen virtuellen Zaun definieren und wirst benachrichtigt, wenn dein Hund diese Zone verlässt und sich zu weit von dir entfernt. Hier findest du verschiedene GPS-Tracker im Vergleich.

7. Lass dich beim Gassigehen begleiten.

Eine gute Möglichkeit, sich beim Spazieren im Dunkeln sicherer zu fühlen ist es, sich mit anderen Hundehaltern zusammenzuschließen. Du könntest auch ein Familienmitglied oder deine Freunde bitten, dich zu begleiten. Im Falle eines Zwischenfalls bist du dann nicht allein. Wenn aber niemand Zeit hat mitzukommen, können dich deine Liebsten mit der KommGutHeim App virtuell begleiten. Über die Live-Standortverfolgung können sie sehen, wo du mit deinem Vierbeiner gerade bist und werden benachrichtigt, wenn ihr sicher zu Hause angekommen seid. Über den Notfallbutton kannst du im Ernstfall in Sekundenschnelle Hilfe alarmieren. Wenn du dich sicher fühlst, fühlt sich auch dein Hund viel wohler. 

8. Macht das Beste aus dem Spaziergang.

Sieh euren Ausflug positiv, denn Gassi gehen macht auch im Dunkeln Spaß. Du kannst vor dem Schlafengehen nochmal frische Luft schnappen und deinen Kopf freibekommen. Und da dein Hund nachts nicht so viel sieht, trainiert er gleich noch seine Nase und kann die vielen verschiedenen Gerüche erkunden. Du könntest auch ein leuchtendes Spielzeug mitnehmen. Zu späterer Stunde sind die Parks nicht mehr überfüllt und ihr habt sehr viel Platz zum Spielen.

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